Sprachtests bei Einbürgerung verbindlich machen
- Kategorie Pressemitteilung
- Thema Innen- und Sicherheitspolitik
- Datum 11. Febr. 2026
Verbindliche Sprachtests bei Einbürgerung
Die CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz fordert verbindliche und standardisierte Sprachtests als zwingende Voraussetzung für jede Einbürgerung. Hintergrund sind Berichte, wonach in Rheinland-Pfalz ein persönliches Gespräch bei der Behörde ausreichen kann, um die erforderlichen Sprachkenntnisse festzustellen, ohne offizielles Sprachzertifikat.
Dazu erklärt der innenpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dirk Herber: „Die deutsche Staatsangehörigkeit ist kein Verwaltungsakt unter Vorbehalt, sondern eine bewusste Entscheidung für unser Land, unsere Werte und unsere Sprache. Es darf nicht vom subjektiven Eindruck eines einzelnen Sachbearbeiters abhängen, ob jemand die sprachlichen Voraussetzungen erfüllt oder nicht. Wir brauchen verbindliche, transparente und überprüfbare Standards.“
Sprache ist der Schlüssel zu Integration, gesellschaftlicher Teilhabe und beruflichem Erfolg. Wer dauerhaft in Deutschland leben und die Staatsbürgerschaft erwerben möchte, muss die deutsche Sprache sicher beherrschen. Das ist keine Schikane, sondern Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander.
Die CDU-Landtagsfraktion warnt davor, durch uneinheitliche und nicht standardisierte Verfahren das Vertrauen in das Einbürgerungsverfahren zu untergraben. Einheitliche Sprachtests schaffen Rechtssicherheit für Antragsteller, für Behörden und für Arbeitgeber.
„Rheinland-Pfalz ist offen und hilfsbereit. Aber Offenheit braucht Ordnung. Humanität und klare Regeln gehören zusammen. Die deutsche Staatsbürgerschaft darf nicht vom Bauchgefühl abhängen“, so Herber abschließend.
