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Sicherheit im ÖPNV in den Fokus rücken

Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter

Der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion, Marcus Klein, hat heute am Bahnhof von Landstuhl dem getöteten Zugbegleiter gedacht. Bei der bundesweiten Schweigeminute waren Menschen am verschiedenen Haltepunkt deutschlandweit zusammengekommen, um gemeinsam zu trauern.

Der brutale Angriff ereignete sich in Landstuhl am Montagabend in einem Regionalexpress. Klein, in dessen Wahlkreis der Tatort liegt, ist erschüttert: „Für einen Moment standen alle Züge still – in Erinnerung an Serkan C. In diesen schweren Stunden ist es wichtig, dass wir gemeinsam zusammenstehen und trauern, denn die Frage nach dem Warum beschäftigt uns alle.“ Klein bereitet besonders die Brutalität als Folge einer gesellschaftlichen Verrohung, die auch schon Gordon Schnieder heute Vormittag in seiner Beileidsbekundung angeprangert hatte, große Sorgen. „Es muss sich etwas ändern – es war eine Fahrkartenkontrolle, wie sie tausendfach am Tag in Zügen, Bussen und Bahnen durchgeführt werden – und jetzt ist der Zugbegleiter, ein junger Familienvater, tot.“ Klein bringt Konsequenzen ins Spiel:

Der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Gordon Schnieder, erklärt: „Der Angriff zeigt, dass es politische Handlungsfelder gibt, die jetzt aufgearbeitet werden müssen. Im Fokus steht dabei die Sicherheit im ÖPNV. Wir brauchen eine spürbare Stärkung des DB-Sicherheitspersonals sowie eine Ausweitung der Videoüberwachung in Zügen. Videokameras und Bodycams tragen dazu bei, das subjektive Sicherheitsempfinden der Bevölkerung zu verbessern und sie haben eine präventive Wirkung.“ Schnieder fordert zudem den Einsatz künstlicher Intelligenz zum Schutz des öffentlichen Raums durch intelligente Videotechnik – der jüngste Vorfall zeigt, dass es allerhöchste Zeit ist, auch in Rheinland-Pfalz tätig zu werden. Diese Technik dient dem Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der schnelleren Täteridentifikation. Maßstab dafür ist ein Datenschutz mit gesundem Menschenverstand: Er schützt die unbescholtenen Bürger und nicht die Täter. Innovative Verbrechensbekämpfung kann nur mit innovativen Mitteln gelingen.“ All das seien nur erste Überlegungen, so Schnieder. Sie stünden am Anfang eines Prozesses und seien notwendige Schlussfolgerungen nach dem tödlichen Angriff im Regionalexpress bei Landstuhl.

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