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„Eine Strategie muss sich immer an ihrer Umsetzung messen lassen. Da hinkt die Landesregierung zu oft hinterher / Beispiel Fachkräfteeinwanderung.“

PK der Landesregierung zur dritten Fachkräftestrategie

Zu der Pressekonferenz der Landesregierung zur dritten Fachkräftestrategie des Ovalen Tischs erklärt der Zukunftsfeldleiter Wirtschaft & Arbeit der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Helmut Martin:

„Ob im Handwerk, in MINT-Berufen oder der Pflege: Überall in Rheinland-Pfalz fehlen Fachkräfte. Deshalb ist es gut, wenn die Landesregierung Ihre Bemühungen um Abhilfe intensiviert. Die bisherigen Anstrengungen reichen nicht aus. Die CDU-Landtagsfraktion hat in den letzten Haushaltsberatungen ein ganzes Bündel an Maßnahmen vorgeschlagen, dass die Ampelfraktionen abgelehnt haben. Dazu gehörten eine bessere Ausstattung für Berufsschulen, mehr Stunden für Berufswahlkoordinatoren, Kurzpraktika für Lehrerinnen und Lehrer oder die Incentivierung von Schülerpraktika. 

Jetzt ist es essentiell, die Maßnahmen in der Strategie zu priorisieren und schnellstmöglich umzusetzen. Denn wichtiger als Absichtserklärungen sind konkrete Verbesserungen. Beispiel Fachkräftezuwanderung: Im Jahr 2021 gab es lediglich 319 beschleunigte Verfahren in der zentralen Ausländerbehörde in Kaiserslautern. Zum Vergleich: Jährlich fehlen mindestens 20.000 Fachkräfte pro Jahr allein in unserem Bundesland. Hier muss Rheinland-Pfalz besser werden.“

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