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Christian Baldauf und Marion Schneid zum möglichen BASF-Stellenabbau

Reaktionen auf Stellenabbau bei BASF in LU

Laut aktueller Berichte möchte die BASF 700 Stellen am Standort Ludwigshafen streichen. Bitte beachten Sie dazu folgende Ausführungen des Vorsitzenden der CDU-Landtagsfaktion, Christian Baldauf und der Ludwigshafener Abgeordneten Marion Schneid:

Baldauf: „Die Situation für die BASF und die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist so ernst wie nie zuvor. Sollten wirklich 700 Stellen abgebaut werden, brauchen die Beschäftigten schnell neue Perspektiven. Ich stehe dazu im engen Austausch mit dem BASF-Vorstand. Die schwierige Lage am Markt zwingt die BASF zu Kosteneinsparungen – u. a. die hohen Energie- und Rohstoffpreise bringen den Chemie-Riesen in Bedrängnis ebenso die außer Kontrolle geratenen Logistikressourcen sowie nachgebende Absatzmärkte. Gerade energieintensive Unternehmen wie die BASF benötigen momentan staatliche Unterstützung. Alternativ führen die hohen Energiepreise, als Folge des russischen Angriffskriegs, auch in Rheinland-Pfalz zu einer zunehmenden Deindustrialisierung“, befürchtet Baldauf.

Schneid: „Die BASF in Ludwigshafen ist nicht nur für die Stadt, sondern für die gesamte Metropolregion von großer Bedeutung. Die betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die in Ludwigshafen qualifiziert und motiviert ihre Arbeit tun, haben in uns eine deutliche politische Stimme.“ Corona-Krise, Ukraine-Krieg, Fachkräftemangel – Schneid macht darauf aufmerksam, dass sich die Chemie-Branche – und die BASF als größtes Unternehmen – inmitten eines tiefgreifenden Transformationsprozesses befänden – der von politischer Seite, das gelte nicht nur für die Landes- und Bundespolitik, sondern auch für die Stadt Ludwigshafen, unterstützend begleitet werden müsse.
 

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