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Matthias Lammert zum Umgang mit Cyber-Kriminalität:

wie verschiedene Medien (u.a. SWR und Rheinpfalz) berichten, ist es einem in Landau verurteilten Straftäter offenbar gelungen, während seiner Haft Drogengelder verschwinden zu lassen – das Vermögen war in der Online-Währung ‚Bitcoin‘ angelegt.
Das Online-Konto galt als beschlagnahmt. Auf die Bitcoins, die aufgrund des aktuellen Kurses eine Wert von ca. 20 Millionen Euro hatten, konnte nicht zugegriffen werden, weil das Passwort fehlte.
Dazu und zum Umgang mit Cyber-Kriminalität erklärt der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Matthias Lammert, heute in Mainz:

„Der aktuelle Fall verdeutlicht einmal mehr, dass weder dem Minister des Innern noch dem Justizminister daran gelegen ist, unsere Ermittlungsbehörden besonders bei der Bekämpfung von ‚Cyber-Kriminalität’ mit dem nötigen Handwerkszeug auszustatten, oder dahingehende Änderungen im Bundesrat zu unterstützen. Seit Jahren schlagen wir vor, diesen Bereich durch Spezialisten – Kriminalbeamte, Informatiker und IT-Experten – personell deutlich aufzustocken. Ziel muss es sein, die Internetkriminalität in ihrer vollen Ausprägung ans Tageslicht zu bringen und die Täter mit geeigneten Mitteln vor Gericht zu bringen. Angesichts der extremen Dynamik im Bereich der Digitalisierung von Handel, Kommunikation und Zahlungsabwicklung ist davon auszugehen, dass auch die Internetkriminalität an Dynamik zunehmen wird. Wir dürfen nicht zulassen, dass sich berechtigter Datenschutz gleichzeitig zum größten Hemmschuh der Ermittlungsarbeit in digitalen Kriminalitätsfeldern entwickelt.

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