Pflege darf kein Luxusgut sein!
- Kategorie Pressemitteilung
- Thema Gesundheit und Pflege
- Datum 23. Jan. 2026
Pflegebedürftige in Rheinland-Pfalz müssen erneut mehr für Heimplatz zahlen
Der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und/oder Angehörige für einen Heimplatz zahlen steigt erneut an. Mit einem Anstieg von mehr als 200 Euro schlägt der Anstieg auf 3.222 Euro pro Monat zu Buche.
Der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschenbach, erklärt: „Pflegebedürftige Menschen verdienen die bestmögliche Pflege in unserem Land, diese muss aber auch bezahlbar sein. Für die Betroffenen stellt die permanente Erhöhung der Eigenanteile ein echtes finanzielles Problem dar, was dazu führen wird, dass es für immer mehr Menschen nicht mehr aus eigenen Mitteln leistbar ist. Pflege in Rheinland-Pfalz wird immer teurer – Pflege droht zum Luxusgut zu werden.“ Für einen Rheinland-Pfälzer sei Pflege teurer als für andere Bundesbürger. Pflege dürfe keine Frage des Geldbeutels und des Bundeslandes sein, mahnt Wäschenbach. „Bereits jetzt wissen viele Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, nicht, wie sie die Kosten stemmen sollen – die Rente allein reicht bei vielen nicht aus.“ Michael Wäschenbach fordert, das Land müsse die Investitionsförderung für stationäre Pflegeeinrichtungen zur Begrenzung der Eigenanteile wieder aufnehmen.“ In der Vergangenheit habe es diese Förderung des Landes von Investitionskosten in der stationären Pflege bereits schon gegeben, so Wäschenbach mahnend.
„Als CDU-Landtagsfraktion haben wir in dieser Legislaturperiode immer wieder kritisiert, das Rheinland-Pfalz anders als andere Bundesländer sich nicht an den Investitionskosten beteiligt. Diese Kritik wurde von verschiedenen Fachverbänden, Experten und Betroffenen stets geteilt. Das Land hat entspreche Anträge und Haushaltsmittel stets abgelehnt. Wir wollen das nach der Wahl ändern“, so Wäschenbach abschließend.
