Flugzeiten aller in Rheinland-Pfalz stationierten Rettungshubschrauber bedarfsgerecht ausweiten
- Kategorie Pressemitteilung
- Thema Gesundheit und Pflege
- Datum 19. Febr. 2026
Luftrettung im ländlich geprägten Rheinland-Pfalz stärken
Die CDU-Landtagsfraktion in Rheinland-Pfalz möchte die Luftrettung vor allem in den ländlich geprägten Regionen des Landes stärken. Wie jüngst bekannt wurde, werden die Flugzeiten des Rettungshub-schraubers „Christoph 10“ am Standort Wittlich erweitert. Seit An-fang des Jahres schon fliegt auch „Christoph 77“ in Mainz bei Dun-kelheit. Auch für die anderen Hubschrauber-Standorte im Land schlägt die CDU-Landtagsfraktion eine bedarfsgerechte Ausweitung vor.
„Damit würden wir die rettungsdienstliche Versorgung in Rheinland-Pfalz deutlich verbessern. Das ist dringend erforderlich, denn vielerorts schließen Krankenhäuser und es mangelt an Ärzten – hier geht es auch um die Einhaltung von Hilfsfristen. Die Luftrettung dient der sog. Primärrettung, das heißt eine Notärztin oder ein Notarzt sowie die medizinische Ausrüstung können schnell an eine Notfallstelle gebracht werden. Zudem können Patienten schonend in das nächstgelegene und geeignete Krankenhaus transportiert werden. Auch zur sog. Sekundärrettung, also der Verlegung intensivüberwachungs- und behandlungspflichtiger Patienten, kommen die Hubschrauber zum Einsatz. Rettungshubschrauber und deren Besatzung vermitteln ein Gefühl der Sicherheit bei den Menschen im Land. Nachtflugbetrieb muss möglich sein – nicht nur in Mainz und Wittlich. Die Einsatzzeiten aller in Rheinland-Pfalz stationierten Hubschrauber müssen flexibel an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden“, fordert der gesundheitspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Christoph Gensch. „Moderne Nachtsichtgeräte und automatische Hinderniserkennung ermöglichen schon heute an ausgewählten Standorten einen sicheren Betrieb in der Nacht. Diese technischen Möglichkeiten müssen zum Wohle der Patienten genutzt werden“, so der krankenhauspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Torsten Welling.
Gensch und Welling betonen die wachsende Bedeutung der Luftrettung im ländlich geprägten Rheinland-Pfalz: „Gerade, weil die Landesregierung dem planlosen Krankenhaussterben und damit auch von Notaufnahmen auf dem Land tatenlos zuschaut, wird die schnelle Versorgung durch Hubschrauber umso wichtiger. Oft sind es internistische Gründe, wie Herzinfarkt, Schlaganfall oder Asthma–Anfall, die eine rasche Hilfe aus der Luft erfordern. Aber auch bei Unfällen mit Schwerverletzten zählt jede Minute – hier können Helikopter entscheidend sein und Leben retten.“

