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Eine Pflegering legt ihren Arm und eine ältere Frau mit kurzen grauen Haaren und lächelt sie an

„Mitten im Pflegenotstand den Pflegezuschuss zu streichen, ist ein Schlag ins Gesicht für Pflegekräfte und Pflegebedürftige“

Wegfall Pflegezuschuss

Laut Bundesgesundheitsminister Lauterbach sollen im Zuge der geplanten Haushaltssanierung der jährliche Bundeszuschuss zur Pflegeversicherung für 2024 gestrichen werden. Im Etat seines Ressorts fällt der Zuschuss von einer Milliarde Euro weg. „Mitten im Pflegenotstand den Pflegezuschuss zu streichen, ist ein Schlag ins Gesicht für Pflegekräfte und den Pflegebedürftigen“, mahnt der pflegepolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Michael Wäschenbach

„Die Menschen in unserem Land werden immer älter. Die Zahl der pflegebedürftigen Menschen steigt an – gleichzeitig wird die Anzahl der Beschäftigten in der Pflege immer geringer. Doch anstatt auf diesen Trend zu reagieren, schlägt die Ampel auf Bundesebene eine völlig falsche Richtung ein. Mit dem Wegfall des Pflegezuschusses werden die Lasten alleine bei den Beitragszahlenden abgeladen!“ Auch der Beschluss, das ab Januar 2024 eine 5 % Erhöhung des Pflegegeldes kommen soll, ist bei der Inflationsrate von knapp 8 % eine Geldvernichtung, so Wäschenbach.

Der Pflegeexperte weiter: „Die Pflegeversicherung muss komplett reformiert werden. Wir erwarten vom Bund und der Landesregierung eine wirkliche Entlastung und eine zukunftsfeste generationengerechte Lösung in der Pflegefinanzierung!“

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