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Traktor auf Wiese beim Mähen

Neue Gemeinsame Agrarpolitik der EU verbindet Umwelt- und Klimaschutz mit landwirtschaftlichen Wirtschaftsperspektiven

Neuausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP)

Die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union geht neue Wege – unter portugiesischer Präsidentschaft hat man sich auf einen GAP-Systemwechsel verständigt. Den Grundstein dafür hat die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, gelegt.

„Mit der Stärkung der Direktzahlungen durch zusätzliche Öko-Regelungen bringt die Gemeinsame Agrarpolitik Landwirtschaft und Umweltschutz näher zusammen – eine Verbindung aus Umwelt- und Klimaschutz mit wirtschaftlichen Perspektiven für Landwirte“, begrüßen der Vorsitzende des Landwirtschaftsausschusses, Horst Gies, sowie der Obmann im Ausschuss Michael Ludwig. Die Öko-Regelungen gelten EU-weit und sind verpflichtend. „Die Koppelung der Zahlungen an Umweltleistungen ist ein Novum und leistet einen messbaren Beitrag zur Zukunftssicherung, einer umweltfreundlicheren Landbewirtschaftung und der nachhaltigen Ernährungssicherung in Europa. Die Bundesregierung – allen voran Bundesministerin Julia Klöckner – hat sich erfolgreich für einen Systemwechsel stark gemacht. Wir hoffen nun, dass auch die Landesregierung unseren Landwirten bei der GAP-Neuausrichtung mit Rat und Tat zur Seite steht.“

Wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft berichtet, müssen Mitglied-Staaten 25 Prozent der Direktzahlungen für die Öko-Regelungen reservieren. Landwirte verbinden hiermit die Erwartung, dass sie zu-künftig auch mit Umwelt- und Klimaleistungen Einkommen erzielen können. Mit den Beschlüssen werden kleinere und mittlere Betriebe zukünftig stärker gefördert, auch die Unterstützung für Junglandwirte wird angehoben.

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