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Landesregierung bleibt mit groß angekündigter Sprachoffensive hinter Erwartungen zurück

Kleine Anfrage / CDU-Fraktion fordert nachhaltige Sprachförderung

ie groß angekündigte „Sprachoffensive“ der Landesregierung Rheinland-Pfalz entpuppt sich als Luftnummer. Wie jetzt eine Kleine Anfrage des CDU-Abgeordneten Michael Wagner zeigt, handelt es sich bei der vom Ministerpräsidenten in seiner Regierungserklärung angekündigten Maßnahme lediglich um ein Modellprojekt mit begrenztem Umfang. Dies wirft Fragen auf, wie ernst es der Landesregierung mit der versprochenen Bildungsgerechtigkeit wirklich ist.

Die CDU-Landtagsfraktion setzt hingegen auf ein klares und nachhaltiges Konzept: „Unser Ansatz geht weit über ein Pilotprojekt hinaus“, erklärt Thomas Barth, kitapolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion. „Wir wollen gezielt zusätzliche Fachkräfte einstellen, die sich ausschließlich der Sprachförderung widmen.“

„Sprache ist der Schlüssel zu Bildung und gesellschaftlicher Teilhabe. Wir können uns kein Konzept leisten, das nicht dauerhaft und umfassend angelegt ist. Eine verstetigte Sprachförderung ist keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“, betonen Thomas Barth und Michael Wagner.

Das CDU-Konzept hebt sich dadurch ab, dass über die gesetzliche Personalquote hinaus qualifizierte Sprachförderkräfte eingesetzt werden sollen. Ziel ist es, jedes Kind bestmöglich in seiner sprachlichen und sozialen Entwicklung zu fördern. Damit bietet die CDU-Fraktion eine echte Lösung für mehr Bildungsgerechtigkeit – ohne Einschränkungen durch die Begrenztheit eines Modellprojekts. „Wir appellieren an die Landesregierung, ihre Verantwortung ernst zu nehmen und nicht auf kurzfristige Pilotmaßnahmen bei solch wichtigen und gerechtigkeitsbildenden Maßnahmen wir der Sprachförderung zu setzen, sondern in die Zukunft aller Kinder in Rheinland-Pfalz langfristig zu investieren“, erklären Thomas Barth und Michael Wagner.

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