CDU-Fraktion drängt auf Ausweitung der Einsatzzeiten von Rettungshubschraubern
- Kategorie Pressemitteilung
- Thema Gesundheit und Pflege
- Datum 09. Jan. 2026
Gordon Schnieder: Ein einziger Rettungshubschrauber mit Nachtflugbetrieb reicht nicht aus
Einer ist besser als keiner – dennoch spricht sich die CDU-Landtagsfraktion für eine deutliche Ausweitung der Einsatzzeiten von Rettungshubschraubern über die Tageslichtgrenzen hinaus in Rheinland-Pfalz aus. Ziel ist es, die Notfallversorgung besonders in ländlichen Regionen zu stärken, wo Rettungsdienste teils lange Anfahrtswege haben.
„Das Christoph 77 wieder rund um die Uhr fliegt, ist richtig und wichtig und zeigt, dass Nachtflugbetrieb möglich ist. Ein einziger Rettungshubschrauber wird allerdings nicht reichen, um die große Fläche von Rheinland-Pfalz abzudecken und die ländlichen Gebiete schnell zu versorgen. Deshalb sollte die Einsatzzeiten aller Hubschrauber-Standorte flexibel an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden“, fordert der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion Gordon Schnieder.
Bisher sind die meisten Hubschrauber nur zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang im Einsatz – nur vereinzelt gibt es Flüge nach Sonnenuntergang. Dabei ist die Technik bereits weiter: „Moderne Nachtsichtgeräte und automatische Hinderniserkennung ermöglichen schon heute an ausgewählten Standorten einen sicheren Betrieb in der Nacht. Diese technischen Möglichkeiten müssen zum Wohle der Patienten genutzt werden“, so Schnieder.
Der Fraktionsvorsitzende betont die wachsende Bedeutung der Luftrettung im ländlich geprägten Rheinland-Pfalz: „Gerade, weil die Landesregierung dem planlosen Krankenhaussterben und damit auch von Notaufnahmen auf dem Land tatenlos zuschaut, wird die schnelle Versorgung durch Hubschrauber umso wichtiger. Bei Schlaganfällen, Herzinfarkten oder schweren Unfällen zählt jede Minute – hier können Helikopter entscheidend sein und Leben retten.“
