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Rollstuhl, darin ein älterer Herr mit Pflegerin

Wir brauchen ausreichend Pflegekräfte, die deutlich besser bezahlt werden, ebenso müssen die generellen Arbeitsbedingungen besser werden

Laut einer Umfrage, die die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz heute veröffentlicht hat, sind knapp drei Viertel der Pflegekräfte in Rheinland-Pfalz durch die Corona-Krise belastet. Die bereits besorgniserregende Situation im Jahr 2019 hat sich weiter verschlechtert.

„Die heutigen Umfrageergebnisse spiegeln die belastende Situation der Pflegekräfte wider. Überstunden, zu wenig Personal und zu wenig Geld – mit diesen Sorgen mussten sich Pflegerinnen und Pfleger schon vor der Corona-Pandemie herumschlagen, jetzt ist die Situation angespannter denn je. Die Landesregierung darf nicht tatenlos zusehen, wie Menschen jeden Tag bis ans Ende ihrer Kräfte und darüber hinaus arbeiten. Wir brauchen ausreichend Pflegekräfte, die deutlich besser bezahlt werden, ebenso müssen die generellen Arbeitsbedingungen besser werden. Es sollten vorübergehend Sofortmaßnahmen ergriffen werden, die die Selbstverantwortung der Pflegefachpersonen und der Einrichtungen erleichtern. Dazu gehören die Flexibilisierung von Quoten, die Freigabe für Assistenzkräfte, gekonnte aber bisher nicht erlaubte Pflegeleistungen zu erbringen und der Abbau von Bürokratie, Dokumentation und Kontrollen, die zusätzlich belasten.  Es muss unser aller Ziel sein, junge Menschen für diesen Beruf zu begeistern. Dann muss es aber auch attraktiv sein. Das gelingt nur durch ein Pflegeverständnis auf Augenhöhe in den Gesundheitsberufen .“

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