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Bild eines Jungen vor Bücherregalen, der sich ein aufgeschlagenes Buch ansieht

Christian Baldauf zur heutigen Pressekonferenz von Ministerpräsidentin Dreyer und Bildungsministerin Hubig

Bildung

Die heutige Pressekonferenz von Ministerpräsidentin und Bildungsministerin dürfte bei Erzieherinnen und Erziehern in Rheinland-Pfalz auf Unverständnis stoßen.

Unterm Strich steht die Hubig-Aussage, dass sich die Beschlusslage mit Blick auf den derzeitigen Kita-Betrieb nicht verändert. Rheinland-Pfalz bleibt bei seinem Sonderweg. Bitte beachten Sie dazu folgendes Statement von Christian Baldauf:

„Frau Dreyer und Frau Hubig nehmen die Kritik und die Hilferufe rheinland-pfälzischer Erziehrinnen und Erzieher nicht ernst“, bedauert der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf, heute in Mainz. ‚Eingeschränkter Regelbetrieb bei dringendem Bedarf‘ bringe keine Besserung, sondern manifestiere Unklarheiten. „Der Landesregierung muss endlich bewusst werden, dass sie die Kita-Einrichtungen im aktuellen Pandemiegeschehen überfordert, alleine lässt und einen Keil zwischen Eltern und Kita-Personal treibt. Erzieherinnen und Erzieher sind ein wichtiger Baustein in unserem Bildungssystem, aber aktuell ein weitgehend ungeschützter Berufsstand.“

Zudem weiche Ministerpräsidentin Dreyer deutlich vom Bund-Länder Kurs ab, wenn ihre Bildungsministerin Wechselunterricht ab dem 1. Februar für die Klassen 1-4 ankündigt. Schließlich habe sich die Bund-Länder-Schalte auf strengere Maßnahmen bis zum 14. Februar geeinigt – Rheinland-Pfalz hingegen breche nach hartem Ringen um einen Kompromiss nun aus dem Reigen aus. „Das erschwert die Nachvollziehbarkeit der Maßnahmen und führt bei den Bürgerinnen und Bürgern zu Unverständnis“, so Baldauf.  

 

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