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Bild einer lesenden jungen Frau, die im Schneidersitz auf dem Boden sitzt. Neben ihr steht ein Stapel Bücher

Minister Wissing darf Gutenbergs Erbe nicht aufgeben – Rheinland-Pfalz muss weiterhin auf Frankfurter Buchmesse präsent sein

Rheinland-Pfalz streicht Fördermittel für Buchmessen-Auftritt

Geht es nach dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, wird es das „Podium Rheinland-Pfalz“ – ein Gemeinschaftsauftritt mehrerer rheinland-pfälzischer Verlage – auf der Frankfurter Buchmesse zukünftig nicht mehr geben. Rheinland-Pfalz streicht alle Gelder, die zur Realisierung der Veranstaltungsbühne zwingend erforderlich sind.

Die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Marion Schneid, erklärt: „Die Förderung von Kultur und Literatur genießt bei der rheinland-pfälzischen Landesregierung offenbar keinen hohen Stellenwert – mit der Streichung der Fördermittel schlägt Minister Wissing den falschen Weg ein. Was würde der Erfinder des modernen Buchdrucks, Johannes Gutenberg, wohl dazu sagen?

Die Frankfurter Buchmesse ist der bedeutendste Treffpunkt der gesamten Literaturszene und ein echter Publikumsmagnet. Das ‚Podium Rheinland-Pfalz‘ ist ein Erfolgsprojekt. Andere Bundesländer organisieren ihre Veranstaltungen auf der Buchmesse nach rheinland-pfälzischem Vorbild. Umso erstaunlicher, dass das Wirtschaftsministerium die vergleichsweise geringe finanzielle Förderung – es geht um 22 800 Euro – nun gänzlich streicht. Minister Wissing nimmt rheinland-pfälzischen Verlegern und Schriftstellern damit eine einzigartige Chance, die Kultur und Literatur unseres Landes zu repräsentieren.

Rheinland-Pfalz sollte sich ein Beispiel an Hessen nehmen. Unser Nachbar-land stockt das Budget für den diesjährigen Hessen-Stand auf der Buch-messe sogar auf. Die CDU-Landtagsfraktion fordert die Landesregierung auf, das ‚Podium Rheinland-Pfalz‘ nicht aufzugeben, stattdessen sollte die Förderung des rheinland-pfälzischen Gemeinschaftsauftritts der Verlage auf der Buchmesse in die Zuständigkeit des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur überführt werden. Das Kulturgut Buch ist neben der fortschreitenden Digitalisierung weiterhin existenzielle Grundlage für Bildung, Wissenschaft und Kommunikation.“
 

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Marion Schneid: Gut, dass Landesregierung beim Buchmessen-Auftritt Einsicht zeigt.

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