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Statement des CDU-Fraktionsvorsitzenden Christian Baldauf zur beschlossenen Homeoffice-Pauschale

Wie verschiedene Medien aktuell berichten, hat sich die Große Koalition in Berlin offensichtlich auf eine Homeoffice-Pauschale geeinigt. Die GroKo-Finanzpolitiker schlagen eine neue Steuerpauschale von 5 Euro je Tag, höchstens 600 Euro im Jahr, vor.

Der Vorsitzende der CDU-Fraktion im rheinland-pfälzischen Landtag, Christian Baldauf, hatte die Ausweitung und Vereinfachung des Arbeitens im Homeoffice durch Steuervorteile in den vergangenen Monaten immer wieder angeregt und konkrete Vorschläge dazu unterbreitet. Baldauf erinnert an das Innovationspaket der CDU-Landtagsfraktion, welches im Juli vorgestellt wurde. Bereits damals habe die Fraktion konkrete Vorschläge für Home Office-Steuervorteile gemacht:
 

-       Die bestehenden Steuergesetze sollen ergänzt und die Gewährung eines steuerlichen Vorteils deutlich erleichtert werden.

-       Wer im Home-Office arbeitet, soll für jeden vollen Tag einen Pauschalbetrag von 5 Euro, maximal jedoch 600 Euro im Jahr als Werbungskosten geltend machen können. Dies betrifft also 120 Tage und damit etwa 5,5 Arbeitsmonate im Jahr. Dies dürfte in etwa die Zeit sein, in der viele Arbeitnehmer durch die Corona-Pandemie im Home-Office waren bzw. es ist künftig ein Ausgleich zwischen Präsenz und Home-Office.

-       Um die Pauschale zu erhalten, müssen keine besonderen Voraussetzungen erfüllt werden. Damit können die Arbeitnehmer, die grundsätzlich auch die Voraussetzungen für den aktuell geltenden Abzug für ein Arbeitszimmer erfüllen, selbst wählen, welchen Weg sie gehen wollen. Eine Benachteiligung wäre somit ausgeschlossen.

-       Durch den Vorschlag profitieren insbesondere Geringverdiener und Menschen mit mittlerem Einkommen. Aber auch Besserverdiener ohne separaten Arbeitsraum haben dadurch einen Ausgleich.

Christian Baldauf: „Die Corona-Pandemie hat für viele Menschen die Situation von heute auf Morgen verändert. Zum Teil mussten zuhause entsprechende Vorkehrungen für das Arbeiten im Wohn-, Ess- oder Schlafzimmer geschaffen werden, ohne dass ein entsprechendes Arbeitszimmer eingerichtet werden konnte. Schon früh in der Krise – im Kontext unseres Innovationspaketes für Rheinland-Pfalz – haben wir uns dafür eingesetzt, dass mehr Menschen ihr Homeoffice von der Steuer absetzen können. Wer von zu Hause arbeitet, verbraucht mehr Strom, Wasser und heizt etc. – all das treibt die privaten Kosten in die Höhe. Umso richtiger und wichtiger, dass diese Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einen steuerlichen Ausgleich erhalten sollen.“ Baldauf regt an, dass der Steuervorteil verständlich und leicht handhabbar beim ‚machen der Steuer‘ geltend gemacht werden kann. Ein steuerlicher Vorteil für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sei zudem ein smarter Anreiz, damit Home-Office und Präsenzphasen künftig leichter nebeneinander existieren können, ergänzt der rheinland-pfälzische CDU-Fraktionsvorsitzende.

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