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Bild eines alten Wegweisers an der Uniklinik Mainz

Landesregierung muss Unimedizin über Nachtragshaushalt finanziell ausreichend ausstatten

Jahrespressekonferenz Universitätsmedizin Mainz

Die heutige Jahrespressekonferenz der Universitätsmedizin Mainz hat den schon befürchteten weiteren Anstieg des Defizits auf den Rekordwert von nunmehr fast 60 Mio. Euro im Jahr 2018 bestätigt. Im Jahr 2016 waren es noch rd. 26 Mio. Euro, im Jahr 2017 bereits 33,2 Mio. Euro. Der haushalts- und finanzpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Christof Reichert, und der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Gerd Schreiner, fordern von der Landesregierung substantielle, finanzielle Hilfen im Rahmen eines Nachtragshaushalts.

„Die über Jahre fortgesetzte Unterfinanzierung der Universitätsmedizin Mainz durch die Landesregierung hat zu diesem katastrophalen Ergebnis geführt. Es ist ein Skandal, dass die von der früheren Gesundheitsministerin Dreyer geführte Regierung das medizinische Flaggschiff des Landes so herunterwirtschaftet. Noch nicht einmal inflationsbedingte Verluste in Millionenhöhe werden durch die Landesregierung ausgeglichen. Das geht zu Lasten der Patienten, der Beschäftigten und der Studierenden.   

Es ist an der Zeit, dass die Landesregierung nun endlich aufwacht, ihrer Verantwortung gerecht wird und die krasse Unterfinanzierung der Universitätsmedizin Mainz beendet. 70 Mio. Euro reichen erkennbar bei Weitem nicht aus. Hier ist mindestens der doppelte Betrag erforderlich. Das wird ohne einen Nachtragshaushalt nicht gehen. Jetzt geht es um die Nagelprobe, was der Landesregierung die einzige Universitätsklinik unseres Landes, die nicht zuletzt für die Ausbildung junger Ärztinnen und Ärzte unverzichtbar ist, tatsächlich wert ist. 

Notwendig ist zudem die Entschuldung der Universitätsmedizin. Das kann sie aus eigener Kraft nicht schaffen. Hier muss die Landesregierung nach dem Vorbild des Restrukturierungs- und Sanierungsprogrammes des Landes Hessen aktiv werden.“
 

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