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Dr. Helmut Martin

Dr. Helmut Martin: Technologieoffenheit unverzichtbar – Umfassende Wasserstoffstrategie jetzt unverzüglich erarbeiten

Anhörung zum Antrag der CDU-Landtagsfraktion/Wasserstoffstrategie

Der Wirtschaftsausschuss des Landtags hat sich heute in einer Expertenanhörung mit dem Antrag der CDU-Landtagsfraktion „Technologieoffenheit nutzen – Wasserstoffstrategie Rheinland-Pfalz erarbeiten“ befasst. Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, Dr. Helmut Martin, sieht sich durch die Experten in seiner Forderung nach einer unverzüglichen Erstellung einer Wasserstoffstrategie Rheinland-Pfalz bestätigt:

„Die Experten haben keinen Zweifel an der großen Bedeutung des Wasserstoffs als eine der wichtigsten Zukunftstechnologien gelassen. Wasserstoff ist ein unverzichtbarer Baustein der Energie- und Verkehrswende. Er muss beim notwendigen Strukturwandel in der Fahrzeugindustrie viel stärker in den Blickpunkt rücken – nicht zuletzt im Bereich des Nutzfahrzeugbaus.  Das ist gerade auch industriepolitisch in Rheinland-Pfalz geboten, aufgrund der besonderen Bedeutung von Unternehmen im Bereich Schwerlastfahrzeuge und Zulieferer. Es handelt sich um Schlüsselbereiche unserer heimischen Wirtschaft.

Leider hat Rheinland-Pfalz seine Chancen und Potentiale in diesem Bereich bisher nicht ausreichend genutzt. Während der Bund und viele andere Bundesländer sich dieses Themas mit Hochdruck widmen, hat die Landesregierung bisher weder eine umfassende Strategie erarbeitet noch gibt es Fördertöpfe für eine entsprechende Investitionsförderung. Das ist umso ärgerlicher, zumal Rheinland-Pfalz mit seiner chemischen Industrie hierfür besondere Standortvorteile besitzt.

Es muss deshalb nun umgehend auf breiter Basis eine solche Strategie erarbeitet werden, die die unterschiedlichen in diesem Bereich relevanten Fragestellungen umfasst. Das beginnt bei einer vertieften Bereichs- und Potentialanalyse, reicht über Fragen notwendiger infrastruktureller Maßnahmen, über die Bildung eines Forschungsschwerpunkts Wasserstoff, der Inanspruchnahme von Förderprogrammen von Bund und EU bis hin zum Aufbau eines strategisch ausgerichteten Wasserstoff-Netzwerks und der Verzahnung und Kooperation mit bestehenden Initiativen und Organisationen.

Hier besteht dringender Handlungsbedarf. Die Landesregierung darf diesen Bereich nicht länger vernachlässigen.“

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